7. Sep, 2016

Rekordangebot für Daniel Craig

Bildmaterial: Von www.GlynLowe.com from Hamburg, Germany - Daniel Craig - Film Premiere "Spectre" 007 - on the Red Carpet in Berlin, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44637627

Vor kurzem noch war die Sachlage klar – Daniel Craig sagte „Nein“ zu einem weiteren Bond. In einem Interview sagte Craig, er würde sich lieber „die Pulsadern aufschlitzen“, als noch einmal in den Anzug zu steigen und schlug ein Angebot von 86 Millionen Euro aus.

Nach aktuellen Meldungen aus US Medien, wurde dem Star jetzt aber die Rekordsumme von 170 Millionen angeboten um zwei weitere Male in den Dienst ihrer Majestät zu treten. Laut dem Studio MGM – seit jeher verantwortlich für James Bond – gab es die Option, Craig zu verlieren gar nicht. Er sei zwar nicht die einzige Option, jedoch die erste Wahl.

Diese Summe scheint auf den ersten Blick gewaltig, aber für Hollywood Verhältnisse durchaus nicht mehr selten. Nach den Gagen von Vin Diesel (ebenfalls ca. 90 Millionen Jahreseinkommen durch das „Fast“ Franchise) und Tom Hanks, der allein für „Illuminati“ zwischen 90 und 100 Millionen bekommen hat, sind die 170 Millionen von Craig für 2 Filme schon in greifbarer Nähe.

Auch die Einspielergebnisse und der Reingewinn der Agenten Reihe, spricht für sich und lässt die Schirmherren von Sony die Geldbörse weit aufmachen. Da wären z. b. die „Spectre“ Produktionskosten + dem Marketing bei 330 Millionen Euro gegenüber einem Einspielergebnis von ca. 800 Millionen. Insgesamt erspielten die vier bisherigen Craig Bond Filme eine Summe von 2,8 Milliarden Euro. Abzüglich der Produktions und Marketingkosten blieben hierbei noch immer 1,7 Milliarden Reingewinn für das Studio übrig, was vielleicht die momentan kolportierte Summe von 170 Millionen legitimiert. Zwar nicht für Otto Normalverbraucher, jedoch sehr wohl für das Studio.

Sollte sich Craig jedoch dennoch dazu entschließen, nicht mehr den 00 Agenten zu mimen, stehen schon Ersatzkandidaten zur Wahl. Als da wären Tom Hiddleston („Avengers“), Jamie Bell („Fantastic Four“), Aidan Turner („Der Hobbit“) und der Brite James Norton („Northmen: A Viking Saga“)