10. Sep, 2016

DC Präsident Geoff Johns im Interview zur neuen Gangart von Batman und Co

Bildmaterial: By Luigi Novi, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16300070

Die düstere Linie der beiden ersten Filme von Zack Snyder im DC Universe – „Man of Steel“ und „Batman vs Superman“, stieß auf vielfache Kritik bei den Fans. Von Warner Bros. wurde in der Folge eine Kursveränderung versprochen, was die folgenden Filme betrifft. Steht uns doch noch einiges ins Haus, rund um Batman, Superman, Aquaman und Co.

Im Comic Con Trailer zur „Justice League“ fand schon ein spürbarer Wandel statt, der jetzt in einem Interview mit DC Entertainment Präsident Geoff Johns noch einmal bekräftigt und bestätigt wurde. Insbesondere betonte er, dass sich Superman und Batman in „Justice League“ deutlich optimistischer verhalten werden, da sie bisher zu weit von der Comicvorlage entfernt agierten.

Johns im Interview:

"Ich glaube, dass das Filmstudio in der Vergangenheit fälschlicherweise angenommen hat, dass DC-Filme dunkel und düster sind und dass dies ihr großes Unterscheidungsmerkmal wäre. Das ist aber vollkommen falsch. In der DC-Welt geht es um einen optimistischen Lebensweg. Selbst Batman trägt davon einen Funken in sich. Glaubte er nicht, dass er etwas verändern kann, würde er sofort aufhören."

Somit sollte sich gerade Batman in den kommenden Abenteuern deutlich anders verhalten, da er seinen Glauben an die Menschheit wieder erlangt und nicht mehr die kühle Tötungsmaschine darstellt, die wir in „Batman vs Superman“ gesehen haben. Weiters erzählte Johns noch, dass man sich in Zukunft von den typischen Snyder Szenen, wie z. b. die ausgedehnten Traumsequenzen Batmans, eher verabschieden will.

Es wird sich zeigen. Spätestens am 16.10.2017 – da startet der erste „Justice League“ in unseren Kinos.

Hier noch der Link zum brandneuen deutschen Trailer:

http://film-total.simplesite.com/424824108/4163876/posting/justice-league