23. Nov, 2016

Duncan Jones ist noch nicht mit "Warcraft" durch und twittert mit seinen Fans

Bildmaterial: Gage Skidmore [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Regisseur Duncan Jones wird noch immer nicht losgelassen von seinem „Baby“ – dem „Warcraft“ Film. In seinem jüngsten Twitter Eintrage äußert er sich über Bedingungen für seine eventuelle Teilnahme an Teil 2.

„Unter den richtigen Bedingungen würde ich liebend gerne eine Fortsetzung machen“

Dies war eine Aussage von Jones im Bezug auf die Fortsetzung. Daraufhin wollte es einer seiner Follower noch etwas genauer wissen und hakte nach. Die klare Ansage seitens Duncan Jones:

„Weniger Budget, weniger Köche in der Küche“

Schon mehrfach bedauerte Jones den Ablauf der Entstehung von „The Beginning“ und sagte schon in diversen Interviews, dass er heute vieles anders machen würde. Ein Problem stellte dar, dass sich Blizzard mehrfach in die Produktion einmischte und die eigentlichen Pläne von ihm stark behindert bis gänzlich ruiniert hätte.

Jones und sein Autor Robert Rodat hatten damals im Vorfeld bereits eine Idee für „The Beginning“  und reichten diese bei Legendary Pictures ein. Jedoch musste hier schon Blizzard Entertainment gefragt werden. Diese haben das Skript zwar akzeptiert, aber dann nur „unter Vorbehalt“. Gesagt getan, nach 9 Monaten wurde das fertige Drehbuch eingereicht, woraufhin sich Blizzard entschied zu sagen, dass sie es nicht gut finden. Nach dem Vorwurf des Missmanagement wurde ein gänzlich neues Drehbuch geschrieben, was den Verantwortlichen dann zu lange dauerte und auf den Abgabetermin gedrängt wurde.

Lange rede kurzer Sinn – auf diesen Hickhack, der zu Lasten der Qualität geht, kann Jones laut seinen Aussagen bei einem möglichen Teil 2 verzichten und würde lieber sein eigenes Ding machen mit, laut seinem Zitat, weniger Köchen die den Brei verderben. Zuvor müsste aber grundsätzlich noch entschieden werden, ob die Fortsetzung überhaupt finanziert wird.